Das südwestliche Münsterland

Am Mittwoch, dem 21. Juli um 14.00 Uhr trafen sich am Mühlenhof 13 gut gelaunte Radler – teilweise als E-Biker, aber auch sportliche Teilnehmer mit Muskelantrieb. Die Tour hatte Prof. Hübner gemeinsam mit Herrn Albacht geplant. Für die perfekte Organi- sation und die landschaftlich schöne Streckenfüh- rung bedanken wir uns sehr herzlich bei beiden. Die Tour führte uns zunächst am Aasee entlang über schöne Wege nach Bösensell. Hier hatten wir einen kurzen Stopp an der Kirche St. Johannes Baptist. Weiter ging es zum Helmerbach und über die Bre- denbecker Heide in das Stevertal bis zum Stadtpark Senden. Hier entfaltet das Münsterland seine ganze Schönheit, die wir bei gutem Radlerwetter reichlich genießen konnten. Gerne hätten wir an der einen oder anderen Stelle noch etwas verweilt, aber unser Zeitplan ließ das leider nicht zu. Nach der Fahrt durch den Park erwartete uns als Highlight das Schloss Senden. Es ist bewundernswert, wie die aus privater Initiative gestartete Restaurierung vo- ranschreitet. Unser Gruppenbild ist vor dem restaurierten Ostflügel entstanden. Trotz aller baulichen Erfolge bleibt aber noch viel zu tun. Mit dem Schloss war unser südlichster Ort der Tour erreicht. Von hier ging die Fahrt weiter in Richtung Osten. Zunächst hatten wir uns aber redlich eine kleine Rast verdient, die wir im gut be- suchten Bauernkaffee „Grothues-Potthoff“ einlegten. Viel Zeit blieb uns leider nicht, denn der Nachmittag schritt voran und wir hatten ja noch ein gutes Stück zu fahren, um unser abendliches Ziel in Münster zu erreichen. Zuvor erwartete uns aber noch St. Johannes Baptist, Südseite Schloss Senden, Ostflügel ein weiterer Höhepunkt: Über ver- schlungene Pfade durch die Bauern- schaften führte uns unser Weg zum Haus des Ehepaars Hübner, wo uns nach gastlicher Begrüßung ein Schnaps serviert wurde. Gestärkt durch diesen Aperitif fiel uns dann der Weg bis zum Gasthaus „Spatzl im Kruse Baimken“ in Münster nicht mehr schwer. Unser Fahrradtacho zeigte dann fast 50 km an! Hier im Gartenlo- kal konnte, wer wollte, bayrische Le- bensart bei einer deftigen Schweins- haxe genießen. Mit anregenden Ge- sprächen im schönen Biergarten klang der Abend aus. Dieter von Schwertführer